Kieselguren, was ist das?
Kieselguren werden aus sogenannten Diatomeen erzeugt. Diatomeen sind einzellige Braunalgen, deren Zellmembran die Eigenschaft hat, die sich im Wasser befindende Kieselsäure zu binden. Diatomeen bilden eine Art "Panzer" oder auch "frustules", welcher aus einer wasserhaltigen amorphen Kieselsäure (ähnlich Opal) besteht.
Der Kieselpanzer hat verschiedene Arten, Formen und Größen, die zwischen 5 und 40 Mikron variieren können. Wenn der Organismus abgestorben ist, bleibt nur der unveränderte Kieselpanzer zurück. Dieser lagert sich, je nach Gehalt an Kieselsäure im Wasser, in bestimmten Meeresböden oder Seen vermehrt stark ab. Durch diese Ablagerungen ergibt sich nach der Fossilisierung ein leichtes und stark poröses Erz, die Kieselgur.
Diese kann jetzt in Gruben abgebaut werden. Diatomeen haben eine hohe Porosität und enthalten deshalb einen Wasseranteil von 60-70%. Bei diesem Prozess werden organische Verunreinigungen beseitigt und die Diatomeen "backen" durch "Brückenbau" zusammen. Die Porosität geht dabei jedoch nicht verloren und durch ein Flussmittel erhält man größere weiße Partikel. Das Produkt wird nach dem Abkühlen gemahlen und selektiert. Durch die Selektion werden verschiedene Kornverteilungen erreicht.
Wer braucht Kieselguren, wo kommen sie her?
CECA S.A., La Garenne Colombes (Frankreich) produziert eine vollständige Reihe von Filterhilfsmitteln, die in der Fest-Flüssig-Trennung angewandt werden.
Der Kundenkreis reicht hierbei von Schwimmbädern über Önologie, chemische Industrie, pharmazeutische Industrie, Zwischenprodukte für die Lebensmittelbereiche bis hin zu metallverarbeitenden Gewerben.
Wir beraten Sie gerne bei der Wahl der für Ihre Bedürfnisse passenden Kieselgur. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
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